Kleidung

Zeigen Sie Respekt, wenn Sie Moscheen, Kirchen oder ähnliche Einrichtungen betreten und kleiden Sie sich entsprechend. Am Pool und am Strand ist Schwimmkleidung erlaubt, FKK und „oben ohne“ sind in Kenia jedoch strengstens verboten. Aufgrund der Infektionsrisiken durch Mückenstiche, insbesondere für Malaria und Dengue-Fieber, ist es jedoch grundsätzlich ratsam, den ganzen Tag über körperbedeckende Kleidung zu tragen. Denken Sie auf Safaris und Reisen ins Landesinnere auch an wärmere Kleidung. Die Nächte – im Hochland manchmal auch die Tage – sind teilweise recht kühl.

 

Gesetze

  • Achtung beim Fotografieren! In Kenia dürfen staatliche Einrichtungen, Staatsbeamte und Militär nicht abgelichtet werden.
  • Auf kenianischen Geldscheinen und Münzen sind Porträts der Präsidenten abgedruckt. Ihre Verschandelung oder Zerstörung steht deshalb unter Strafe!
  • Das Mitführen von Waffen in Nationalparks ist strengstens verboten.
  • Homosexuelles Verhalten ist in Kenia verboten und unter Strafe gestellt.
  • Seit 2007 herrscht in Kenia Rauchverbot in öffentlichen Bereichen.

 

Allgemeine Sicherheitstipps

Generell wird bei Reisen nach Kenia zu erhöhter Vorsicht geraten, denn aufgrund politischer Wirren und einer hohen Kriminalitätsrate ist die Sicherheit dort ein immer wiederkehrendes Problem. Seien Sie deshalb besonders wachsam, benutzen Sie Ihren gesunden Menschnverstand und nehmen Sie eventuelle Warnungen ernst! Damit Sie Ihren Urlaub sorgenfrei genießen können, sollten Sie die hier aufgeführten Hinweise unbedingt befolgen.

  • Meiden Sie politische Kundgebungen und andere Menschenansammlungen! Dies gilt insbesondere für Slums in Nairobi und anderen Städten.
  • In Kenia besteht nach wie vor die Gefahr von Terroranschlägen. Seien Sie besonders auf öffentlichen Plätzen, an religiösen Kultstätten und touristischen Sehenswürdigkeiten wachsam!
  • In den nördlichen und nordöstlichen Teilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi, auf den Reiserouten auf dem Landweg in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz besteht eine erhöhte Gefahr bewaffneter Raubüberfälle. Versuchen Sie, Reisen in diese Gebiete möglichst mit dem Flugzeug durchzuführen.
  • Individualtouristen, die die Nationalparks ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, wird dringendst geraten, in den vorhandenen Lodges oder auf bewachten Campingplätzen zu übernachten. Wenn Sie einen individuellen Ausflug planen, sollten Sie sich vorher unbedingt bei den örtlichen Reise- und Hotelleitungen informieren.
  • Meiden Sie nachts die Innenstädte Nairobis und Mombasas. Bestimmte Gegenden des Stadtinnern Nairobis (dazu gehören River Road, Tom Mboya Street, Machakos Bus Terminal) sollten Sie möglichst auch bei Tag meiden.
  • Tragen Sie so wenig Wertsachen wie möglich bei sich und diese keinesfalls sichtbar!
  • Vermeiden Sie es nach Einbruch der Dunkelheit grundsätzlich, sich außerhalb der Hotelanlagen aufzuhalten, denn nachts besteht eine erhöhte Gefahr bewaffneter Raubüberfälle. Legen Sie auch kürzeste Entfernungen besser mit einem Taxi zurück.
  • Fahren Sie möglichst nicht mit Überlandbussen oder Kleinbussen („Matatus“), denn aufgrund des nicht verkehrssicheren Zustandes der Fahrzeuge kommt es in Kenia immer wieder zu schweren Unfällen.

Weitere aktuelle Sicherheitshinweise entnehmen Sie bitte der Internetpräsenz des Auswärtigen Amts.

 

Einreise

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Kenia ein Visum. Die derzeitige Gebühr beträgt EUR 40,00. Die Visa können problemlos bei der Einreise über alle offiziellen Grenzstationen erteilt werden. Danach sind sie zwölf Wochen gültig und können einmal verlängert werden. Sie können Ihr Visum auch vorab bei der kenianischen Botschaft in Berlin beantragen. Das erspart Ihnen unnötigen Stress und lange Wartezeiten bei der Einreise.

Falls Sie eine Weiterreise in eines der Nachbarländer mit anschließender Wiedereinreise nach Kenia planen, besorgen Sie sich am besten ein „multi-entry“-Visum.

Außerdem wird für die Einreise ein mindestens noch sechs Monate gültiger Reisepass sowie ein Rück- oder Weiterreiseticket benötigt. Dasselbe gilt auch für Kinder.

Im Falle des unerlaubten Aufenthalts in Kenia, unter anderem auch bei Ablauf eines vorher gültigen Visums, drohen Inhaftierung, Geldstrafe und/oder Abschiebung!

Beachten Sie außerdem, dass die Grenzen zu Somalia und Sudan geschlossen sind.

 

Weiteres Wissenswertes

Folgende Tipps helfen Ihnen, sich einige leicht vermeidbare Unannehmlichkeiten zu ersparen.

  • Die Steckdosen in Kenia gleichen den englischen. Für deutsche Stecker ist deshalb ein Adapter (dreipoliger Stecker) notwendig. Die Stromversorgung hat 240 V mit 50 Hz.
  • Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +2 Stunden und im Sommer +1 Stunde.
  • Das örtliche Straßennetz kann zwar mit europäischen Standards nicht verglichen werden, ist aber durchaus ausreichend. Als kleines Überbleibsel aus der britischen Kolonialzeit herrscht in Kenia Linksverkehr.